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gruppenbildTapetenwechsel – Ferienfahrt der Jugendfreizeiteinrichtung FAIR aus Marzahn – oder auch: Wie viele Kinder passen in einen Bus?!

Mal raus und was anderes erleben. So lautete das Motto der diesjährigen Ferienfahrt der Jugendfreizeiteinrichtung FAIR. 37 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen acht und 21 Jahren durften zum dritten Mal ihre Koffer packen und sich gemeinsam mit Mitarbeiter_innen auf den Weg in ein altes Wasserschloss bei Meißen machen.

Anreisetag: Pünktlich um 11:30 Uhr war der Reisebus gepackt und wir machten uns los zur fast drei stündigen Fahrt, standen natürlich auch im Stau, bevor wir endlich das Wasserschloss Oberau erreichten und es um die Zimmeraufteilung ging. 37 Kinder und Jugendliche dabei zufrieden zu stellen dauert ganz schön lang, so dass wir erst am Nachmittag mit unserem Outdoor-Programm starten konnten. Die Kinder erwartete eine multimediale Schnitzeljagd durch die Landschaft um Oberau mit Aufgaben und verständlicherweise der Suche nach Pokemons. Natürlich war damit das Programm noch nicht vorbei. Nach dem Abendessen gab es für die jüngeren Teilnehmer_innen einen Videoabend und die Großen hatten Freizeit, um Musik zu machen, Fußball zu spielen oder einfach nur zu chillen. waldbad
Am zweiten Tag hatten wir leider nicht das beste Wetter, so dass der geplante Ausflug zum Waldschwimmbad verschoben werden musste. Aber natürlich wurde von den Mitarbeiter_innen ein Alternativprogramm angeboten: T-Shirtgestaltung mit Graffitispraydosen, Stöcke schnitzen für das kommende Lagerfeuer, Gitarre spielen oder auch sportliche Aktivitäten wie Fußball und Wikingerschach waren geboten. Die Mädchen konnten beim Beautyworkshop teilnehmen und eigene Masken anrühren und sich die Fingernägel verschönern, bevor dann der Abend mit einem Horrorfilm für die großen endete und die „Kleinen“ bei einem Spieleabend mit Tabu und Uno viel Spaß hatten.

partyZur Wochenmitte erwartete alle zunächst das frühe Aufstehen. Auf dem Plan stand ein Tagesausflug nach Dresden. Mit einer Stadtrundfahrt (leider hat es geregnet), Zeit in einem Shoppingcenter und zum Abschluss des Tages Freizeit im Elbamare, dem Spaßbad von Dresden. Dort tauchten auf einmal Mädchen mit Meerjungfrauenflossen im Wasser auf, auch die Rutsche und der Strömungskanal wurde ausgiebig genutzt, so dass Groß und Klein auf ihre Kosten gekommen sind. Den Abend in unserem Wasserschloss ließen wir mit Lagerfeuer, Stockbrot und gerösteten Marshmellows ausklingen. Gitarrenmusik und Gesang untermalte den Abend, bevor es dann endlich ins Bett ging.

Donnerstags konnte endlich der geplante Ausflug ins Waldschwimmbad von Niederau stattfinden, das bedeutete zwar zunächst, dass eine kleine Wanderung (es sind nur 2km gewesen) stattfinden musste, aber die wurde mit Sonnenschein am See belohnt. Ob Wasservolleyball, artistische Sprünge vom Beckenrand oder Fußball auf der großen Wiese, der Tag kam bei allen gut an. Da dies auch leider der letzte Abend in Oberau war, wurde zum Abschluss gegrillt, eine kleine Disco veranstaltet und natürlich die obligatorische Nachtwanderung, gekrönt von einer Feuershow.

Die letzte Nacht war überstanden, ein ausgiebiges Frühstück bevor es hieß, Koffer packen und aufzuräumen, das Haus putzen und auf den Bus warten, der mit etwas Verspätung dann auch bei uns angekommen ist. Alle 44 mitfahrenden Personen fanden einen Sitzplatz im Bus und dann hieß es: Rückfahrt nach Berlin-Marzahn, wo wir am frühen Nachmittag von den Eltern empfangen wurden.

Aus Sicht der Kinder und Jugendlichen lauten die Kommentare:oberau2016 plakat

-  Können wir nächstes Jahr zwei Wochen fahren?“

- „Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei, dann hab ich auch kein Heimweh       mehr."

- „Wo geht die Reise nächstes Jahr hin? Können wir wieder hier her fahren?“

- „Was machen wir nächstes Jahr für Ausflüge?“

Die Aussagen der Mitarbeiter_innen waren eher:

- „Müssen  wir das nächstes Jahr wieder machen?“

- „Hoffentlich sind die Kinder nächstes Jahr nicht so anstrengend…“

- „Ich will nach Hause auf mein Sofa!“

- „Ich brauch‘ erstmal eine Woche Urlaub.“

Das Abschlussfazit lautet: „Wir fahren nächstes Jahr natürlich wieder auf Ferienfahrt, mit noch mehr Kindern und Jugendlichen, denn wenn wir ehrlich sind, haben auch die Mitarbeiter_innen Spaß – dann wenn alle im Bett sind…“

 

© Fotos: FAIR 2016 - Artikel: Dorina Thomas - Zwischendurch wurde Flamingo FLAMMI vermisst... Plakat rechts ist für den Ferienfilm, der gerade entsteht ! Kleiner Trailer beim Klick auf das Filmplakat !

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